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Darum ist Blutspenden wichtig
Am Freitag den 16.10 2015 ließen sich 150 Spender einen halben Liter Blut im Rahmen der Blutspenden-Veranstaltung des DRK in der Realschule Tiengen abnehmen. Besonders freut
sich der Ortsverband, dass 14 Erstspender kamen.



Das rote Band verbindet: Die Schulsanitäter mit dem Symbol, mit dem das DRK für die Blutspende wirbt. Von links: Natascha Dackau, Bianca Schulz, Johanna Hafner, Evelyn Salichov, Julia Balaschow, Sina Gümpel, Armin Walde, Fabian Scheuch, Sophia Stadler und Florentina Imeri. | Bild: Johanna Meister

150 Spender kamen am Freitag in die Realschule Tiengen, um sich einen halben Liter Blut entnehmen zu lassen. Organisiert wurde die Blutspende vom Ortsverein Tiengen des DRK, unter der Leitung von Manfred Krause, in Zusammenarbeit mit der DRK-Blutspendezentrale Baden-Baden, vertreten durch Andrea Palau.

„Von den 150 erschienenen Personen waren 14 zum ersten Mal da, damit können wir sehr zufrieden sein“, berichtet Manfred Krause. Von 17 weiteren Spendenbereiten durfte das Blut aus medizinischen Gründen nicht entnommen werden, sodass die DRK-Mitglieder am Ende des Tages 133 Spenden an die Blutspendezentrale weitergeben konnten. Das Gesamtergebnis sei laut Krause aber nicht ganz so positiv ausgefallen: Das Abnahmeteam vor Ort, welches aus sechs hauptamtlichen Mitarbeitern des DRK und drei Ärzten besteht, hätte eine Kapazität von gut 200 Spendern gehabt.

Ehrenamtliche Organisation

Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern waren zudem noch die Schulsanitäter der Realschule mit 14 Leuten vertreten, die Getränke verteilten und die Kinder betreuten. Für den Imbiss nach der Spende sorgten zehn Damen des Frauenvereins Tiengen. „Man sieht, dass hinter so einer Spendenveranstaltung sehr viel Arbeit steckt, die sehr wichtig ist. Noch wichtiger ist es allerdings, dass Spender kommen“, erklärt Andrea Palau. Der nächste Termin findet am 28. Oktober in der Stadthalle Waldshut statt.

So läuft die Spende ab

1 - Anmeldung: Jeder Spender wird elektronisch über seinen Spenderpass registriert. Zwei Bögen informieren über die Spende und stellen 23 Fragen zum gesundheitlichen Zustand. Es muss sichergegangen werden, dass kein infiziertes Blut weitergegeben wird. Wer trotz Infektion spenden möchte, kann sein Blut anonym von der Weitergabe ausschließen.

2 - Ärztliche Untersuchung: Ein Arzt bespricht den ausgefüllten Fragebogen mit dem Spender und stellt weitere Kontrollfragen, um sicherzu gehen, dass keine wichtigen gesundheitlichen Hinweise vergessen wurden. Dann unterzieht sich der Spender einem kurzen Herz-Kreislauf-Check.

3 - Blutentnahme: Im Blutentnahmeraum wird mit Hilfe des Hämoglobinwertes geprüft, ob der Spender genug Blut zum Abgeben hat. Frauen brauchen einen Wert von mehr als 12,5 Gramm/Deziliter und Männer mehr als 13,5, um spenden zu dürfen.

Dann erst beginnt die Blutentnahme: Jedem Spender wird ein halber Liter Blut entnommen, was zwischen acht und zwölf Minuten dauert.

4 - Ruhephase: Durch den Blutverlust braucht der Körper Ruhe. Diese findet der Spender im Ruheraum, wo er einige Minuten sitzend oder liegend verweilen kann.

5 - Imbiss: Zuletzt bekommt jeder Spender einen Imbiss zur Stärkung. (jom)