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Hoorige Mess 2017
Am Samstag den 25. Februar 2017 fand in Tiengen die Hoorige Mess statt. Die Hoorige Mess ist ein buntes Narrentreiben auf dem Marktplatz und in der Fußgängerzone der Innenstadt von Tiengen. Die Hoorige Mess beginnt um 10:00 Uhr morgens und endet gegen 19:00 Uhr in der Innenstadt. Im Hanselezelt, auf dem Marktplatz, geht der Festbetrieb bis ca. 24:00 Uhr weiter.
Gegen 16:00 bis 18:00 Uhr waren die meisten Besucher mit ca. 8000 geschätzten Personen in der engen Altstadt von Tiengen und auf dem Marktplatz. Veranstalter ist die Aktionsgemeinschaft Tiengen .
Aus den Erfahrungen der letzten Jahre mit dieser Veranstaltung erwarten wir eine Grundlast von kleineren Erste-Hilfe-Leistungen (z.B. Wundschnellverband), ca. 5 mehr oder weniger angetrunken Personen und etwa 5 Notfällen aller Art. Auch sind Reserven für Spitzenlasten und mehrere Verlegungen von Jugendliche in Krankenhäuser außerhalb des Landkreises Waldshut vorgesehen. Der Sanitätswachdienst war mit seiner Unfallhilfsstelle (UHS) für die Veranstaltung im Feuerwehrgerätehaus in Tiengen in der Molkereistrasse 2 untergebracht. Im Feuer-wehrgerätehaus waren für den Sanitätswachdienstdienst die folgenden Funktionen vor-handen:

- Funkzentrale Sanitätsdienst als Abschnittsleitung
- Unfallhilfsstelle (UHS) mit der Möglichkeit zum Ausnüchtern von alkoholisierten Personen
- Krankenkraftwagen (RTW und KTW)
- Notarzt mit Einsatzfahrzeug
- MTWs mit Einsatzkräften für den Streifendienst

Die erforderliche Einsatzplanung für den Sanitätswachdienst hat die Kreisbereit-schaftsleitung erstellt und dokumentiert. Basis für diese Planungen waren die Erfahrungen der letzten Jahre und mehrere Besprechungen, mit Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und DRK, im Vorfeld der Veranstaltung.
Die DRK Einsatzkräfte hatten ihren Stützpunkt inkl. Unfallhilfsstelle (UHS) und Ab-schnittsleitung zum zweiten Mal im Feuerwehrgerätehaus in der Molkereistrasse 2 in Tiengen.
Die UHS wurde am Samstag um 10:00 Uhr aufgebaut und ausgestattet. Hierzu wurden zwei Boxen in der Fahrzeughalle benutzt. Der Aufbau erfolgte effizient in ca. 45 Minuten. Einsatzende war um 23:45 Uhr. Die Einsatzkräfte vom Sanitätswachdienst verliessen das Feuerwehrgerätehaus um 24:00 Uhr. Nach dem Ende vom Sanitätswachdienst gab es von der Hoorigen Messen in Tiengen keinen Einsatz für den Rettungsdienst.

Im Funkraum vom Feuerwehrgerätehaus wurde für die DRK Einsatzkräfte die Kommunikation und Dokumentation durchgeführt. Im Funkraum konnte mit den festinstallierten 4m Band Funkgeräten die Funkkanäle von Rettungsdienst und Feuerwehr geschaltet werden. Mit den 4m Band Funkkanälen erfolgte die Kommunikation mit den Einsatzfahrzeugen von Sanitäts-, Rettungsdienst, der Feuerwehr und der integrierten Leitstelle Waldshut.
Für die Kommunikation mit den Sanitätsstreifen musste ein 2m Band Handsprech-gerät an eine vorhandene Antenne im Feuerwehrgerätehaus angeschlossen werden. Dies war einfach und hat gut funktioniert.
Der im Funkraum vorhandene PC wurde für die Führung vom Einsatztagebuch eingesetzt. Auf diesen PC war auch eine Web Kamera aus der Fussgängerzone aufgeschaltet. Dadurch konnten wir den Betrieb an einem Knotenpunkt live mitverfolgen.
In der ILS in Waldshut wurde zusätzlich, für die Betreuung vom Raum Tiengen ein Disponent eingesetzt. Mit diesem Disponenten konnten nach jedem Transport in ein Krankenhaus die erforderlichen Informationen zwischen ILS und der Abschnittsleitung ausgetauscht werden. Dies war ein Beitrag zur Verbesserung der Qualität unserer Einsatzdokumentation. Ausserdem war der zusätzliche Disponent eine Rückfalleben für eine starke Auslastung der ILS oder bei einem MANV. Auch wurde der PC für die Gewinnung von wichtigen Informationen (z.B. Telefonnummer der Giftnotrufzentrale, Strassenkarten usw.) benutzt. Für die Einsatzführung war das Festnetztelefon währen der Überlastung der Mobilfunknetze besonders wichtig. Der Funkraum war unterbrechungslos besetzt. Vorgehaltene Einsatzfahrzeuge wurden mit einer Ausrückzeit von einer Minute durch Lautsprecherdurchsagen abgerufen
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