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Mini-Marathon 2017


Foto: H.W.Schlett /DRK OV Tiengen

Am Dienstag den 16.5.2017 fand der Minimarathon im und um das Langenstein-Stadion in Tiengen statt. Der Minimarathon ist ein Rundstreckenlauf für Schüler des Landkreises Waldshut. Die Rundstrecke ist 4,2 km bzw. 2,1km (Grundschüler) lang. 2017 haben fast ca. 3000 Läufer aus vielen Schulen des Landkreises und auswärtigen Gastschulen teil-genommen. Der Minimarathon in Tiengen ist das größte Schulsportereignis im Land Baden–Württemberg.

Für den Minimarathon sind der Start und das Ziel im Langenstein- Stadion in Tiengen.
Beide Strecken gehen als Rundstrecke vom Langenstein- Stadion aus und verlaufen links und rechts der Wutach in östlicher Richtung
Aus allen Ecken des Landkreises nehmen Schulen am Minimarathon teil und es sind Schüler aus allen Schularten der Raumschaft vertreten. Diese Vielfalt macht wohl das besondere Flair des Minimarathons aus.


Foto: H.W.Schlett / DRK OV Tiengen
Neben den Teilnehmern waren auch ca. 1000 geschätzte Betreuer und Zuschauer im Stadion. Die Anzahl der Betreuer und Zuschauer ist stetig steigend.
Die Anfahrt zum Langenstein- Stadion ist eine Sackgasse. In der Sudeten- und Courtenay- Strasse gab es in der Vergangenheit erhebliche Verkehrsbelastungen und Behinderungen durch parkende Autos.


Deshalb wird die Courtenay- Strasse von der Ordnungsbehörde Waldshut- Tiengen am Veranstaltungstag ab 7:30 Uhr gesperrt. Dies verhindert unnötige Blockierungen der Zufahrtsstrasse durch Rangierungen und Parkierungen von privaten Personen-kraftwagen.

Das Wetter war beim 22. Minimarathon sonnig und wolkenlos mit bis zu 27 °C.

Risikobewertung nach Maurer für die Planung des Sanitätswachdienstes:
Diese bewährte Analyse ist für Veranstaltungen wie den Minimarathon leider nicht geeignet. Bei dieser Analyse werden die Laufstrecke in der Fläche und die daraus erforderliche Mobilität der Einsatzkräfte für den Sanitätswachdienst nicht berücksichtigt. Nach Maurer sind 3 Sanitätshelfer erforderlich.
Aus den Veranstaltungen der Vergangenheit wissen wir, dass bei höheren Umge-bungstemperaturen mehr Hilfeleistungen anfallen. Die Hilfeleistungen werden auch ausserhalb des Stadions nötig.
Deshalb kann die Einsatzplanung für den Sanitätswachdienst Minimarathon nur auf Erfahrungen aus der Vergangenheit basieren.

Einsatzplanung:
Die erforderliche Einsatzplanung hat die Kreisbereitschaftsleitung vom DRK Kreisverband Waldshut e.V. erstellt.


Foto: H.W.Schlett / DRK OV Tiengen
Es wird eine Sanitätsstation im Vorraum der Sporthalle eingerichtet und betrieben. In der Sanitätsstation werden Patienten versorgt und diese können sich auch bei Bedarf unter der Aufsicht von Sanitätern erholen.
Für die Versorgung der Schüler auf der Strecke und im Stadion werden Kranken- und Rettungswagen eingesetzt. Je nach Zustand des Patienten bringen die Kranken- und Rettungswagen die Patienten in die Sanitätsstation oder zu einem niedergelassen Kinderarzt beziehungsweise in ein Krankenhaus.
Nach Möglichkeit wird ein Notarzt mit Einsatzfahrzeug und Fahrer vorgehalten. Der Notarzt versorgt Patienten in der Sanitätsstation und bei medizinischen Notfällen auf der Strecke kommt er auch zum Einsatz.

Da uns 2017 kein separater Notarzt für den Minimarathon zur Verfügung stand wurde zwischen 11:30 Uhr und 13:00 Uhr der tagsüber in der Waldshuter Schmittenau stationierte Notarzt mit NEF (RK-WT 1/82) ins Langensteinstadion verlegt.

Einsatzabwicklung:
Die Veranstaltung startete um 9:00 Uhr. Das DRK war um 8:40 Uhr vor Ort und hat die Sanitätsstation ausgestattet. Der DRK Einsatz wurde von H.W. Schlett (Kreisbereitschaftsleiter, DRK KV Waldshut) geleitet.
Für die Kommunikation stelle die DRK Bereitschaft BR Waldshut einen Funker. Er arbeitete mit dem Funk vom Veranstalter, dem BOS 2m Band (Mobilfunk) und 4m Band (Fahrzeugfunk) Funk. Die Funkstelle war in die Sanitätsstation integriert. Der Funker führte auch das Einsatztagebuch.
Die Patientendokumentation wurde, wie seit vielen Jahren, vollständig und leserlich von T. Schweizer geführt. Besten Dank.

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